
Bemerkenswertes über die Denkmale und -orte jenseits den offiziellen Gemeingut und den Anlaufpunkten in den Stadtführungen. Diese Orte sind immer im Zeitgeist bzw. Lokalkolorit beheimatet oder Huldigen den Schöpfern. So ändern sich im Laufe der Zeit die Schwerpunkte und manche heilige Orte aus der Urzeit sind nur noch in Flurnamen belegt.
Oberweimar, Bahnhofstraße – Straßenende an der Schleife
Der verdrängte Gedenkstein zur Bodenreform

Dieser Gedenkstein erinnert an die Bodenreform, die nach dem zweiten Weltkrieg den Umsiedlern , den sogenannten Neubauern Grund und Boden als Besitz zur Verfügung gestellte und eine neue Heimat bot. ( Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neubauer_(Agrarreform))
Der Stein steht in der verlängerten Bahnhofsstraße Oberweimar , über den Bahnhof in Richtung Landstraße Süssenborn, in einer Siedlung, die durch die damaligen Neubauern errichtet wurde. Die Inschrift ist stark verwittert und schwer zu lesen.

Obwohl ich aus Weimar stamme, war mir dieser Stein unbekannt. Nach der zufälligen Bemerkung eines ehemaligen Stadtrates bin ich dem nachgegangen und fand den Stein an der Schleife vor dem Fußballplatz. Mehr zur Bodenreform und den Initiator Adolf Damaschke , zu dessen Gedenken eine Straße benannt ist, gibt es bei Wikipedia hier- https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenreform_in_Deutschland

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